Brazilian
Jiu-Jitsu

Das Brasilianische Jiu Jitsu (kurz: BJJ) ist die südamerikanische Variante des Kōdōkan Jūdō und wurde von den Brüdern Carlos und Hélio Gracie entwickelt. Carlos Gracie lernte das Judō von Mitsuyo Maeda, einem Schüler von Kanō Jigorō und gab es an seinen jüngeren Bruder Hélio weiter. Hélio war körperlich eher schmächtig und konnte viele der traditionellen Judō-Techniken nicht anwenden. Aus diesem Grund veränderte er die Mechanik und Hebelwirkung vieler Techniken und machte sie somit effektiver und auch für körperlich schwächere Personen anwendbar. Hélio und Carlos unterrichteten ihre Kinder im BJJ und erschufen so die nächste Generation von Kämpfern und Lehrern, die das BJJ weiter verbreiteten und die Effizienz des Stiles in vielen Turnierkämpfen immer wieder bewiesen.

In den siebziger Jahren kam einer der Söhne von Hélio, Rorion Gracie in die USA, um dort Karriere zu machen. Er unterrichtete den Familienstil in seiner Garage, und langsam interessierten sich auch in den USA immer mehr Menschen für diese Kampfkunst. Von Dort aus begann die Verbreitung des BJJ in alle Winkel der Welt.

 

Brazilian Jiu-Jitsu

merkmale & Zielsetzung

Das Brazilian Jiu Jitsu (kurz: BJJ) konzentriert sich vorwiegend auf den Kampf am Boden. Typische Techniken sind z.B. Hebel- und Würge-Techniken, das zu Boden bringen des Gegners und technische Fertigkeiten der Wendigkeit und Schnelligkeit zum Einnehmen von dominierenden Positionen - aber auch das Entkommen aus einem Nachteil heraus, um das „Blatt zu wenden“ ist elementarer Bestandteil.

Ziel im BJJ ist am Ende den Gegner zur Aufgabe zu zwingen (Submission). Da Schläge und Tritte nicht erlaubt sind , kann BJJ auch ohne grosses Verletzungsrisiko von Jung und Alt trainiert werden.

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