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Selbstverteidigung -Behauptung für Kinder u. Jugendliche

Selbstbewusstsein stärken und Grenzen erleben

Selbstverteidigung – Selbstbehauptung für Kinder und Jugendliche ?

Etwa 16.000 Fälle von Kindesmissbrauch werden jedes Jahr in Deutschland angezeigt. Doch die Dunkelziffer ist wesentlich höher. Experten raten deshalb, jedes Mädchen und jeden Jungen stark gegen mögliche Missbrauchsversuche zu machen.

Das Selbstbewusstsein des Kindes zu stärken, ist ein erster wichtiger Schritt. Grundsätzlich gilt: Ein Kind mit Selbstvertrauen kann sich gegen Gewalt und Missbrauch leichter zur Wehr setzen. Es hat ein gesundes Misstrauen und weiß, wann es „Nein“ sagen muss.

Eltern, Lehrer und Verwandte sollten das Selbstbewusstsein von Kindern daher stärken und sie vor allem ermutigen, offen über alles Erlebte zu sprechen. Wenn Kinder zu Hause freimütig erzählen können, haben sie keine Scheu, über einen möglichen Missbrauch oder einen Missbrauchsversuch zu berichten.

Kinder, die ihre Umgebung bewusst wahrnehmen und selbstbewusst auf der Straße gehen, wirken stärker und sind damit für die meisten Täter eher uninteressant. Denn polizeiliche Untersuchungen haben ergeben, dass sich Täter eher schwache und schüchterne Kinder als Opfer aussuchen, da bei diesen nicht mit Gegenwehr zu rechnen ist.

Bitte denken Sie immer daran: Auch Ihr Kind, Ihr Enkel, Ihre Nichte, Ihr Neffe oder Ihr Patenkind kann jederzeit in eine solche Situation geraten.

Die Kinder lernen ein selbstsicheres Auftreten und Tricks, um eine Gefahrensituation zu erkennen, zu umgehen und im Notfall einen Angreifer verbal und körperlich in die Flucht zu schlagen. Im Fokus stehen die Stärkung der Fähigkeiten und Kompetenzen, die Kindern helfen, Gefahren zu erkennen, um richtig und schnell zu reagieren. Je selbstbewusster Ihr Kind auftritt, desto größer ist die Chance, dass es nicht Opfer von Gewalt wird. In spielerischer Atmosphäre lernen die Kinder Strategien zu ihrem Schutz und für ihre Selbstbehauptung. Dies wird in Körperübungen, Spielen und Geschichten erarbeitet und geübt – zielgruppengerecht für die jeweilige Altersgruppe.
Leider werden immer wieder Mädchen und Frauen beleidigt, belästigt, bedroht, überfallen oder sogar vergewaltigt. Es passiert überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit, am Arbeitsplatz, auf der Straße, in der Schule, bei Bekannten und zu Hause. Viele Angriffe ließen sich schon vorher durch sicheres Auftreten und verbale Verteidigung abwehren. Was wir den Mädchen und Frauen in unseren Selbstverteidigungskursen vermitteln:

In kleinen Gruppen lernen unsere Teilnehmerinnen zum einen, sich körperlich gegen Angreifer zur Wehr zu setzen, zum anderen durch ihr Auftreten, ihr Verhalten und ihre verbale Abwehr einen körperlichen Angriff von vornherein zu verhindern.

Unsere Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Frauen bestehen aus den Modulen Selbstbewusstsein, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Zunächst stärken wir die Persönlichkeit der Frauen. Die Teilnehmerinnen arbeiten an Körpersprache, Haltung, Mimik und Auftreten. Sie lernen, laut und deutlich „Nein!“ zu sagen.

Auch wenn es sich einfach anhören mag, ist es für viele Mädchen und Frauen schwierig, der eigenen Kraft zu vertrauen und laut zu schreien.

Viele haben Minderwertigkeitsgefühle und befürchten, nicht gehört zu werden, wenn sie widersprechen. Eine Frau, die Selbstbewusstsein ausstrahlt, ist aber weniger interessant für Angreifer und kann mit Belästigungen viel besser umgehen. In gezielten Übungen werden typische bedrohliche Situationen durchgespielt. Die Teilnehmerinnen können so ihre Ängste besser verarbeiten, lernen ein situationsbezogenes Abwehrverhalten und Verteidigungstechniken, die besonders gut geeignet sind.

Die Inhalte unserer Gewaltpräventionskurse, die wir in Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen anbieten, sind in Zusammenarbeit mit erfahrenen Selbstverteidigungsexperten, Pädagogen und Sportwissenschaftlern entstanden.

Ziel ist die Vermittlung von Verhaltensstrategien, die Kindern und Jugendlichen dabei helfen, Gefahren zu erkennen, einzuschätzen, sie zu vermeiden oder zu bewältigen.

Unsere Methoden sind leicht erlernbar und sehr effektiv. Um vor allem bei Grundschulkindern keine Ängste zu wecken, sind die Techniken und Rollenspiele stets dem Entwicklungsstand der beteiligten Kinder angepasst. Die Schulung umfasst theoretische und praktische Grundlagen der Gewaltprävention.

Der Schwerpunkt unserer Kurse liegt in der Stärkung der Selbstbehauptung und des Selbstbewusstseins durch den gezielten Einsatz von Optik, Stimme, Mimik, Gestik und Körpersprache, der Intuition und Interaktion. Die reinen Selbstverteidigungstechniken machen rund 30 Prozent aus. Sie helfen, den Mut aufzubringen, aktiv und bewusst für sich und auch für ihre Freunde einzustehen.

Es gibt nur einen verlässlichen Parameter. Das ist die Intuition. Wenn diese dir sagt „Hier stimmt etwas nicht“, dann sag „Nein!“

Der Kurs umfasst acht Unterrichtsstunden und kann in Form einer schulischen Projektwoche oder als außerschulische Veranstaltung durchgeführt werden. Die Aufteilung der Stunden kann individuell abgesprochen werden.

Wenn Sie regelmäßig an Auffrischungsstunden teilnehmen, können die Inhalte sehr nachhaltig gefestigt werden. Unsere Kurse dienen auch der Gewaltprävention an Schulen. Eine Teilnahme von Eltern und Lehrkräften an unseren kostenlosen Informationsabenden ist daher wünschenswert.

Wir gestalten unsere Kurse für Schulen, Schülergruppen, Sportvereine usw.

Die Kurse können in vorhandenen Schulräumen, Gruppenräumen oder in den Trainingsräumen unserer Kampfkunstakademie stattfinden.

Die normale Kursdauer beträgt 6 bis 8 Unterrichtsstunden von je 45 Minuten und ist im Normalfall auf 2 bis 5 Tage verteilt. Eine individuelle Zeitplanung ist ebenfalls möglich.

In folgenden Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen und sonstigen Bildungseinrichtungen haben wir bereits mit großer positiver Resonanz Kurse durchgeführt: In Soest

Christian-Rohlfs-Realschule, Hannah-Ahrendt-Gesamtschule, Patrokli-Schule, Grundschule Hellweg, Astrid-Lindgren-Schule, Georg-Grundschule, Bruno-Grundschule, Wiese-Schule, Petri-Schule, Evangelischer Kindergarten Villa Kunterbunt, Nicolai-Kindergarten, Volkshochschule, Jugendamt.

In der Umgebung von Soest

Bernhard-Honkamp-Grundschule (Welver), Pestalozzi-Schule, INI Berufskolleg, Marien-Berufskolleg, Volkshochschule (Lippstadt), Hermann-Thormilten-Schule, St. Ida-Grundschule, St. Ida-Kindergarten (Lippetal / Herzfeld), Heidberg- Grundschule, St. Antonius-Grundschule, St. Antonius-Kindergarten (Möhnesee), Sälzer Grundschule, Volkshochschule (Bad Sassendorf), Schmedding Grundschule (Langenberg), Johannes-Grundschule (Warstein), St. Regina- Kindergarten, St. Bonifatius Kindergarten (Hamm), Katholischer Kindergarten (Anröchte).

(Diese Auflistung ist nicht vollständig)

( Für große Darstellung bitte auf die Bilder klicken )

Hier ein paar Impressionen aus den Schulprojekten…

Auch hier darf der Spaß nicht fehlen...

OESTINGHAUSEN – Stop!“ ruft laut ein Schüler der St.-Stephanus-Schule und streckt abwehrend die Hände nach vorn. So signalisiert er einem möglichen Aggressor in der Schule seine Abwehrbereitschaft.

anzeiger

„Guck mich an und guck mal richtig böse“, fordert Erwin Timmer einen anderen auf, in einer Situation sich anbahnender Gewalt richtig und mutig zu reagieren.

Drei Klassen der Oestinghauser Grundschule lernten in dieser Woche unter dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark“ bei dem Dozenten für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, wie sie sich Selbstvertrauen holen und selbst behaupten können.

Timmer zeigte den 60 Kindern auch, wie sie Gewalt schon im Vorfeld stoppen, sich in Not- und Konfliktsituationen richtig verhalten und will helfen, Gefahren zu erkennen, einzuschätzen, sie zu vermeiden oder auch zu bewältigen und einen Angreifer im Notfall verbal und körperlich in die Flucht zu schlagen. Disziplin, gegenseitiger Respekt, Mut, Aufmerksamkeit und Kontrolle, das waren im theoretischen und praktischen Unterricht wesentliche Inhalte und Ziele des besonderen Unterrichts in der Projektwoche.

„Die Schulkinder nahmen die Hilfe zuerst zögerlich, später begeistert an“, berichtete Rektor Ulrich Roggenkamp. Er befürwortet das vom Förderverein der Grundschule finanzierte Projekt, weil es auch auf dem seinem Schulhof und in den Bussen schnell mal zu Konfliktsituationen unter Schülern kommt. Demnächst sollen sie besser damit umgehen können. Er setzt sich auch für Wiederholungen der Projektpoche ein, auch sein Kollegium profitiere durch Tipps vom Experten von der Maßnahme. Angeregt wurde das Projekt übrigens von Eltern, die selber mit Erwin Timmers gearbeitet haben.

Der in Antwerpen geborene Belgier ist Gründer der Kampfkunstakademie Timmers und lebt seit 1982 in Soest. Mit neun Jahren fing Timmers an, den Kampfsport Judo zu trainieren bis zum Braungurt. 1982 kam er als belgischer Armee-Soldat nach Soest, wo er zum Taekwondo-Training wechselte. Von da an wurde seine Kampfsportkarriere zum Leistungssport. Er ließ sich mich beim damaligen Bundestrainer Helmut Gärtner zum Taekwondo-Lehrer ausbilden und erreichte den 1. Dan. Von 1991 bis 1996 leitete Timmers die Taekwondo-Abteilung des AC Soest.

Er suchte nach einem System, das mehr auf Selbstverteidigung und Kampf als auf Sport ausgerichtet ist. Daher besuchte er eine Wing-Chun-Schule. Nach einigen Trainingsstunden war er sicher, ein schnelles und effektives Kampfsystem gefunden zu haben. Im Jahr 2000 wurde Timmers Sifu und eröffnete seine eigene Schule, um unter anderem Wing Chun zu unterrichten. Tätig ist er außerdem als Dozent für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung an Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen. – dümi

Artikel Soester Anzeiger 2014

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